Alle Beiträge von Andreas Kunze

TrueLayer: Neue Schnittstelle bietet direkten Zugriff auf Finanzdaten für Banken wie Deutsche Bank, Sparkassen und Commerzbank

TrueLayer, Europas führender Anbieter von Finanz-APIs, hat seine Data-API-Plattform auf Deutschland ausgedehnt. Die Unterstützung deutscher Banken ist TrueLayers erster Schritt in internationales Terrain. Die Verwendung der einheitlichen Daten-API von TrueLayer ermöglicht es Unternehmen, insbesondere Fintechs, kostspielige und zeitaufwändige Integrationen der fragmentierten Bank-APIs in Deutschland und ganz Europa zu vermeiden.

Die Daten-API beseitigt gängige Hindernisse, denen Anbieter bankdatenbasierter Anwendungen ansonsten gegenüber stehen, wie zum Beispiel:

  • Kontoverifizierung/KYC: Überprüfung von Identität und Kontobesitz der Nutzer.
  • Persönliches Finanzmanagement: Optimierung des finanziellen Überblicks von Benutzern mithilfe von kategorisierten Ausgaben und Einnahmen in Echtzeit.
  • Kreditvergabe: Unterstützung der Nutzer bei der Kreditaufnahme, indem sie fundiertere Kreditentscheidungen auf der Grundlage kategorisierter Transaktionsdaten treffen.
    Vermietung und Immobilienkauf: Besseres Miet- und Kauferlebnis für Benutzer, indem der Qualifizierungsprozess anhand kategorisierter Transaktionsdaten optimiert wird.

Vedika Jain, Produktmanagerin für die Daten-API bei TrueLayer, erklärt: „Wir sind stolz darauf, unser Angebot nach Deutschland auszurollen. Deutschland hat seit Langem den Wert eines sicheren, offenen Zugangs zu Bankdaten erkannt, indem es bereits 1995 ein offenes Bankprotokoll namens HBCI (Home Banking Computer Interface) einführte. Das Protokoll wurde später als Nachfolger von FinTS wiedergeboren, welches heute von mehr als 2.000 Banken vor Ort unterstützt wird und damit eine der offensten Bankeninfrastrukturen der Welt ist. Wir glauben, dass die Zusammenarbeit zwischen Banken, Dritten und Verbrauchern in Deutschland der Welt als Vorbild dient. Darüber hinaus sehen wir in Deutschland eine dynamische Technologie-, Start-up- und Finanzszene, die Vorreiter bei der Entwicklung neuer Produkte ist und die Finanzwelt stetig verbessert.”

TrueLayer wird weiterhin andere PSD2-APIs in Deutschland unterstützen und einen RTS-konformen Zugriff auf die Bankeninfrastruktur ermöglichen.

Mit Hunderttausenden von sowohl Entwicklern, die sich auf der API-Plattform angemeldet haben, als auch Verbrauchern, die täglich Finanzdaten sicher austauschen, entwickelt sich TrueLayer schnell zur führenden Infrastrukturschicht zwischen Banken und Drittunternehmen.

Darüber hinaus hat TrueLayer eine Reihe wichtiger Partnerschaften mit Unternehmen wie Zopa, ClearScore, CreditLadder, Canopy, Plum, BitBond, Emma, Anorak abgeschlossen. Zudem ist eine Vielzahl von stillen Beteiligungen mit großen Unternehmen aus dem Konsum- und Finanzbereich in Vorbereitung, die in den nächsten zwölf Monaten in Betrieb gehen werden.

TrueLayer wurde als eines der ersten Unternehmen von der britischen Financial Conduct Authority (FCA) als Zahlungsinstitut zugelassen und registriert, um Kontoinformationen und Zahlungsinitiierungsdienste im Rahmen von PSD2 anzubieten. Diese Genehmigung bedeutet, dass TrueLayer strenge Sicherheits-, Management- und Betriebsbewertungen bestanden hat.

Durch den Einsatz von TrueLayer sparen Unternehmen viel Zeit und Ressourcen. Hierdurch hat eine viel breitere Palette von Unternehmen – zum Beispiel auch junge Fintechs – die Chance, Produkte zu entwickeln, die die Vorteile von PSD2 und Open Banking nutzen. Unternehmen können auf einfache Weise die Identität von Nutzern und Kontobesitz anhand vorhandener Kundendaten überprüfen, Konten einsehen, Salden überprüfen und auf die Transaktionshistorie zugreifen. Darüber hinaus lassen sich mit TrueLayer Bankkonten und Karten abfragen, um Anwendungen zu erstellen, Betrug zu verhindern und die Einschätzung der Kreditwürdigkeit anhand detaillierter Einnahmen- und Ausgabendaten aus dem Bankkonto der Benutzer zu verbessern. So verwendet Zopa beispielsweise TrueLayer für eine schnellere Einkommensverifizierung, Canopy für die automatische Aktualisierung der Mietinformationen seiner Kunden, Plum für die Verbindung seines Chatbots mit den Konten von Monzo und Starling Bank und Anorak für genauere und zeitlich passende Versicherungsangebote.

Über TrueLayer
TrueLayer bietet eine Schnittstelle zwischen Finanzinstituten und Anwendungen von Drittanbietern über eine API. TrueLayers Ziel ist es, der führende Anbieter von Finanz-APIs zu sein, um eine neue Ära der Finanzinnovation einläuten. Das erste Produkt – die Data API – ermöglicht es Unternehmen, sicher und effizient auf die Finanzdaten ihrer Kunden zuzugreifen. Darüber hinaus wird das Unternehmen im Jahr 2019 sein zweites großes Produkt auf den Markt bringen, das sich auf Zahlungen konzentriert. TrueLayer wurde 2016 von den Serienunternehmern Francesco Simoneschi und Luca Martinetti gegründet. Das Start-up hat insgesamt 11,9 Millionen US-Dollar in mehreren Investitionsrunden von führenden VC-Firmen erhalten, die im Finanzdienstleistungs- und SaaS-Geschäft tätig sind, darunter Anthemis Group, Connect Ventures und Northzone. Weitere Informationen unter www.truelayer.com.

Riester-Rente: DWS reagiert endlich auf Kosten-Kritik

Die DWS, Deutschlands größte Fondsgesellschaft, reagiert auf die Kritik an der Riester-Rente: Ab 2016 kann die populäre „DWS Top Rente“ erstmals ganz ohne eingerechnete Abschlussprovisionen erworben werden.

Noch vor ein paar Jahren hatte sich die Deutsche-Bank-Tochter dagegen vor Gericht gewehrt. Kunden, denen bislang mit jeder Einzahlung Geld abgezogen wird, sollten nun aktiv werden, um die neue Regelung für sich nutzen zu können.

DOWNLOAD ARTIKEL

Weihnachtsgeld: Wer es fordern kann, wer es zurückzahlen muss

Im November ist für viele Arbeitnehmer schon Bescherung: Sie bekommen das Weihnachtsgeld ausgezahlt. Andere hingegen erhalten nichts oder nur sehr wenig.

Wer hat eigentlich Anspruch auf Weihnachtsgeld, wie hoch muss es sein und in welchen Fällen kann es zurückgefordert werden? Lesen Sie hier die wichtigsten Regeln und Urteile.

DOWNLOAD ARTIKEL

Stephen Adam: Helaba

Stephen Adam leitet seit 1. Juli 2015 die Verbundbank der Helaba, übernimmt die Verantwortung für das Verbundgeschäft mit den Sparkassen in Hessen und Thüringen sowie in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und im Saarland und folgt damit Dr. Ulrich Kirchhoff nach, der zum 30. Juni 2015 in den Ruhestand gegangen ist.

Vor seinem Wechsel zur Helaba war Adam (47) stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz und leitete dort das FirmenCenter Ludwigshafen. Von 2001 bis 2010 war Adam für die Sparkasse Singen-Radolfzell tätig.

Die Leitung der Helaba-Verbundbank besteht jetzt neben Stephen Adam aus Christiane A. Müllers, zuständig für das Verbundgeschäft mit den Sparkassen in NRW, Nord- und Ostdeutschland, undChristian Schneider, zuständig für das Verbundgeschäft mit den Großsparkassen, das Eigengeschäftder Sparkassen sowie das Firmenkunden- und Privatkundengeschäft.

Schutzklick.de – die Handyversicherung auf die Schnelle (FAZ)

Die FAZ präsentiert das Fintech-Unternehmen Schutzklick (www.schutzklick.de) und schreibt, die Idee sei so simpel wie der Firmenname: „Kaufen Kunden ein Produkt im Internet, hilft die Software, ihm sogleich das passende Versicherungsprodukt anzubieten. Die Technik passt sich in die Optik der Online-Händler ein“, so die Erfahrung des Autors.

Schutzklick.de nennt als Versicherungspartner unter anderem die ARAG, die R+V sowie Ergo Direkt (ERGO Versicherung). Mit wenigen Kundendaten wird der schnelle Abschluss von Versicherungen angeboten, und zwar z.B. Handyversicherung, iPhone Versicherung, iPad Versicherung, Tablet Versicherung, Laptop Versicherung, Kameraversicherung, Elektronikversicherung, Fahrradversicherung, e-Bike Versicherung, Brillenversicherung, Musikinstrumentenversicherung, Kfz-Versicherung, Reifenversicherung.

Die Idee für Schutzklick.de kam Gründer Robin von Hein laut FAZ beim Kitesurfen in Südafrika. „Dort ist es üblich, sich kurz vor einer hochriskanten Fahrt mit dem Van durch den Stadtverkehr online gegen den Todesfall zu versichern“, heißt es.

Das Fintech-Unternehmen aus Berlin ist bereits in mehreren anderen Ländern aktiv, etwa Österreich, Niederlande, Italien und Polen. Im Oktober 2015 wird Schutzklick den Angaben zufolge in die USA expandieren. „Wir brauchen für ein Land acht Wochen“, zitiert die FAZ den Schutzklick-Gründer. Erwähnt werden in dem Bericht auch die Fintechs Getsafe sowie Friendsurance.

Lesen Sie mehr via Digitale Versicherungen wollen per App das Geschäft verändern